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Geschichte

Trin, eine kleine Gemeinde mit etwa 1100 Einwohnern, liegt zwischen Chur und Flims. Das Dorf teilt sich in die drei Fraktionen
Trin, Trin Mulin und Trin Digg auf.

Auf dem Crap Sogn Bargazi trohnte einst eine Burg mit Kirche. Diese dürfte bis zu Beginn des 15 Jahrhundert bewohnt gewesen sein. Heute wird die Ruine durch die Stiftung Fundaziun Crap Sogn Barcazi restauriert und erhalten.

Im 2. Weltkrieg erwies sich Trin, wie schon im Mittelalter, als Sperre zum Bündner Oberland. Es ist die letzte Sperre vor dem Reduit. Die Schweizer Armee baute hier eine Festung in den Felsen, sowie mehrere Bunker im Umkreis, um das Eindringen des Feindes ins Reduit zu verhindern.

Heute sind diese Anlagen, die erste Rekognoszierung geht auf den 18. Januar 1941 zurück, noch erhalten. Die Sperre wurde im Inventar der Kampf- und Führungsbauten als "Sperre von Nationaler Bedeutung" eingestuft.

Das Felswerk im Crap Sogn Barcazi und Crap Pign ist unterirdisch durch über 300 Treppenstufen miteinander verbunden. Der ehemalige Haupteingang ist heute nicht mehr zugänglich. Die Materialseilbahn ist leider ebenfalls nicht mehr vorhanden. Heute wird die Anlage durch den Notausgang betreten.
Zur Sperre gehören, ausser dem Felswerk, noch 7 Inf. Punker. Diese sind als Fels, Wasserwerk oder Schuppen getarnt.

Crap Sogn Barcazi mit der ehemaligen Seilbahn ins Werk