Festungsmuseum Sperre Trin

Geschichte erleben

Herzlich Willkommen

In Trin verbergen sich gut getarnt in den Wäldern und Felsen die einst streng geheimen Anlagen der 1205 Sperrstelle Trins.

Sieben Bunker auf der Ebene zwischen der Ruinaulta und Porclis und zwei Kavernen in den Felsköpfen des Crap Sogn Barcazi und Crap Pign wurden in den Jahren 1941 bis 1943 erstellt.

Ist es nun eine Wasserversorgung, Holzschopf oder doch ein Bunker?Finden Sie es heraus.

Erleben Sie an einer Führung durch die Bunker und Felskavernen einen Teil Schweizer Geschichte.

Unsere Nächsten Termine

21.03.2019: 18:00 - 21:00 Festung & Fondue

04.05.2019: 10:00 - 16:00 10 Jahre Festungsmuseum Sperre Trin

Freie Besichtigung Porclis Nord, West und Crap Pign.

Festwirtschaft, Tag der offenen Tür Forst- und Werkhof Trin, Forst Flims/Trin.

Parkplatz bitte der Beschilderung folgen.

25.05.2019: 13:30 - 17:00 Besichtigung

08.06.2019: 13:30 - 17:00 Besichtigung

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Besichtigung

Festung & Fondue

letzte Gelegenheit!

Wir starten mit einer kleinen Führung durch zwei Bunker, danach gibt es ein feines Fondue im Festungswachtkorps Gebäude.

Beginn: 18.00 Uhr

Ende ca. 21.00 Uhr (je nach Laune)

Erwachsene CHF 27.00 exkl. Getränke

Kinder CHF 20.00 exkl. Getränke

mit Gästekarte Flims Laax Falera 10% Rabatt

Teilnehmer:

min. 6 Personen

max. 20 Personen

Anmeldung

+41 (0)81 920 92 00

info@flimslaaxfalera.ch

Anmeldungen sind bis am Vortag 15.00 Uhr möglich

Die grossen Führungen in das Felswerk bieten wir ab Mai 2019 wieder an.

Werte Besucher

Die Anmeldung für Festung & Fondue läuft über das Tourismusbüro von Flims Laax Falera.

Gerne können Sie sich dort Anmelden, die Kollegen erreichen Sie unter:

Telefon: +41 (0)81 920 92 00

Mail: info@flimslaaxfalera.ch

Daten:

21. März 2019 letztes Datum, danach erst im Dezember wieder

Ab 6 Personen führen wir Festung & Fondue auf Anfrage auch an anderen Daten durch. Kontakt

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!

So finden Sie uns

Reisen Sie mit dem ÖV an, benutzen Sie am besten das Postauto. Die Haltestelle bei uns heisst Trin, Porclis. Von dort sind es 2 Gehminuten bis zum grossen Kiesparkplatz.

Den Fahrplan von Postauto finden Sie hier

Reisen Sie mit dem Auto an, benutzen Sie den Routenplaner

Tarnung (ab Mai 2019)

Im Kanton Graubünden gibt es eine grosse Vielfalt an verschiedenen Tarnungen. Manche sind wahre Kunstwerke, von blossem Auge kaum erkennbar. Ob als Fels, Chalet oder Wasserversorgung. Die Tarnungen wurden dem Umfeld gekonnt angepasst.

Unsere Ausstellung widmet sich dieser Vielfalt, zeigt wie Tarnungen gebaut wurden, mit welchen Tricks die Tarnungsmaler am Werk waren.

Sprengobjekte der Schweizer Armee

Über viele Jahre hinweg bildeten Sperrstellen und damit auch permanente Sprengobjekte einen wichtigen Bestandteil der Schweizer Verteidigungsdoktrin. Sperrstellen haben den Zweck, gegnerische Bewegungen am Boden zu verzögern. Durch die Sprengung von geeigneten Objekten entstehen Zerstörungen, zu deren Behebung auch ein gut ausgerüsteter Gegner je nach Lage des Sprengobjektes Tage, Wochen oder Monate benötigen würde, um den Verkehrsweg auch nur provisorisch wiederherzustellen – ein hoher Preis, verglichen mit dem Aufwand des Verteidigers. Bis Ende 2014 wird der Sprengstoff ausgebaut.

Quelle: www.vtg.admin.ch

Der Sanitätseisenbahnzug der RhB

Sanitätszüge standen früher bei den meisten Armeen in irgendeiner Form im Einsatz - zum Teil als reine Transporteinheiten, zum Teil als gut eingerichtete rollende Lazarette oder sogar als fahrende Militärspitäler. Auch bei der RhB waren solche Züge anzutreffen. Die zunehmende Mechanisierung und Verlagerung von Verwundetentransporten auf die Strasse und mittels Helikopter in der Luft führten jedoch zu einer Wandlung des Sanitästransportwesens. Und so rollte vor 17 Jahren der letzte Sanitätseisenbahnzug bei der RhB aufs Abstellgleis.

Quelle: historic RhB

Unser Festungsbeizli im ehemaligen Gebäude des Festungswachtkorps verwöhnt Sie nach der Führung mit kleinen Speisen

oder unserem Bunker Bier.

Hier finden Sie unser Angebot

Gerne stellen wir für Ihre Gruppe auch ein Apero zusammen.

Hier finden sie unsere Apero Vorschläge

  • Festungsbeizli

    Unser Festungsbeizli befindet sich im ehemaligen Gebäude des Festungswachtkorps. Nach jeder Führung ist das der krönende Abschluss, vielleicht bei einem feinen Bunker-Bier?

  • Festung & Fondue

    In den Wintermonaten gibt es bei uns Festung & Fondue. Auf Wunsch natürlich auch an einem von Ihnen gewünschten Datum.

  • Speisen

    Bei uns erhalten Sie eine feine Bündner Gerstensuppe, serviert im Original Festungschacheli. Oder, Salsiz, je nach dem was wir frisch haben. Erwähnenswert sind auch die frisch zubereiteten Kuchen.

  • Bunker-Bier

    Unser Bunker-Bier, frisch im Graubünden gebraut, führen wir in zwei Sorten. Das beste nach einer Führung.

Hier können Sie unseren aktuellen Flyer und das Einlageblatt herunterladen.

Schulen

Für einmal das Schulzimmer verlassen und Geschichte hautnah erleben. Das können Sie mit Ihrer Schulklasse bei uns.

Als Schulklasse profitieren sie von ermäßigten Eintrittspreisen. Je nach Alter der Schüler kann die Dauer der Besichtigung angepasst werden.

Ihre Wünsche können Sie uns im Formular unten mitteilen.

Wir würden uns freuen, Sie mit Ihrer Klasse bei uns begrüßen zu dürfen!

Flyer

Meinungen von Lehrpersonen

  • Wenn die Zeit im Flug vergeht! ....Geschichte so hautnah erlebt und mit viel Herzblut den Besuchern nahe gebracht, ist ein bereicherndes Erlebnis. Die Sperre beeindruckt, die Museumsstücke sind auserwählt, Infotafeln sind informativ und auch auf junge Besucher angepasst. Eine Exkursion in die Sperre Trin ist absolut zu empfehlen. Oberstufe Schule Ilanz

  • Nach einem kurzen Aufstieg: unter kompetenter Führung abtauchen in einen Berg voller Geheimnisse, abtauchen in die Geschichte zur Zeit des zweiten Weltkriegs. Das ist die Festungssperre Trin. Ein Erlebnis für Gross und Klein. Schule Churwalden

  • Ein Besuch des Festungsmuseums Sperre Trin ist ein sehr interessantes Erlebnis. Der Weltkrieg wird für die Schüler greifbar und hinterlässt bei einigen ein beklemmendes Gefühl: Was wäre passiert, wenn...? Oberstufe Scolaviva Laax

Bitte das Formular vollständig ausfüllen

Über uns

Der VEREIN SPERRE TRIN wurde am 24. Oktober 2009 anlässlich des Infotages in Trin gegründet.

Ziele des Verein Sperre Trin sind:

  • Wir engagieren uns auf regionaler bis nationaler Stufe für die Erhaltung eines repräsentativen Festungsdispositives

  • Wir engagieren uns für die Öffentlichkeit

  • Wir pflegen den militärhistorischen und kulturellen Austausch innerhalb des Vereins und der Schweiz

  • Wir verstehen uns als Bildungsinstitution

  • Wir pflegen das Verständnis für das Festungswesen

  • Wir hüten und unterhalten militärhistorische Kulturgüter im Festungsbereich

  • Wir erschliessen militärhistorische Kulturgüter für die interessierte Öffentlichkeit

  • Wir pflegen die generationenübergreifende Kameradschaft untereinander

Der Verein besteht aus Vorstand, Aktiv-, Passivmitgliedern und Gönnern.

Aktivmitglieder sorgen für den Unterhalt und sind zuständig für Führungen. Kurz gesagt, es sind die Helfer ohne die ein solches Projekt nicht funktionieren würde. Diese Arbeiten leisten sie in Fronarbeit! Zudem steuern Sie einen Mitgliederbeitrag von CHF 25. -- bei.

Passivmitglieder sind ebenfalls wichtig für unseren Verein. Sie unterstützen uns mit Ihrem wertvollen Mitgliederbeitrag von CHF 50.-- Dieses Geld kommt dem Unterhalt der Anlagen zu Gute.

Gönnermitglieder helfen auch mit Ihrer finanziellen Unterstützung. Sie bezahlen einen Beitrag von mindestens CHF 100.-- oder mehr, damit unser Verein die Mittel hat, seine Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen.

Helfen Sie uns als Aktiv-, Passiv-, Gönnermitglied, die Sperre Trin weiterhin der Nachwelt zu erhalten!

Vorstand

Präsident: Markus Diethelm

Kassier: Rageth Veraguth

Aktuar: Georg Kessler

Beizli: René Spack

Sie können uns auch direkt mit einem Beitrag unterstützen.

Wir freuen uns, Sie als neues Mitglied bei uns begrüssen zu dürfen!

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WIR DANKEN UNSEREN SPONSOREN UND PARTNER

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Partner / Sponsoren

bin noch fei

Der VEREIN SPERRE TRIN ist bei folgenden Institutionen Mitglied

Wir sind auch A- Qualifiziert bei der Zentralstelle Historisches Armeematerial (ZSHAM) diese trägt die Gesamtverantwortung für die Sammlung des historischen Materials der Schweizer Armee.

Klicken Sie hier, um in den internen Bereich zu gelangen.

Geschichte

Trin, eine kleine Gemeinde mit etwa 1100 Einwohnern, liegt zwischen Chur und Flims. Das Dorf teilt sich in die drei Fraktionen

Trin, Trin Mulin und Trin Digg auf.

Auf dem Crap Sogn Bargazi trohnte einst eine Burg mit Kirche. Diese dürfte bis zu Beginn des 15 Jahrhundert bewohnt gewesen sein. Heute wird die Ruine durch die Stiftung Fundaziun Crap Sogn Barcazi restauriert und erhalten.

Nach neusten Forschungen wird die Ruine in die Zeit des hochmittelalters datiert. Die Burg war im Besitz der Herren von

Sagogn - Wildenberg. Der älteste Bau dürfte der Hauptturm (1) sein. Die Kirchenruine (2) kann ins 11. / 12. Jahrhundert datiert werden. Der Palas (3) und die Umgangsmauer (4) dürfte im 13. Jahrhundert gebaut worden sein. Am 2. Juli 1470 wurde die Anlage durch einen Brand zerstört und nicht wieder aufgebaut

1. Hauptturm

2. Kirchenruine St. Pankratius

3. wehrhafter Palas

4. Umfassungsmauer

5. Filterzisterne

6. Militärischer Unterstand / Beobachter, 2. Weltkrieg

Quelle: Archäologischer Dienst des Kanton Graubünden

Der 2. Weltkrieg

Im 2. Weltkrieg erwies sich Trin, wie schon im Mittelalter, als Sperre zum Bündner Oberland. Es ist die letzte Sperre vor dem Reduit. Die Schweizer Armee baute hier eine Festung in den Felsen, sowie mehrere Bunker im Umkreis, um das Eindringen des Feindes ins Reduit zu verhindern.

Heute sind diese Anlagen, die erste Rekognoszierung geht auf den 18. Januar 1941 zurück, noch erhalten.

Das Felswerk im Crap Sogn Barcazi und Crap Pign ist unterirdisch durch mehrere Treppen miteinander verbunden. Der Haupteingang befindet sich im Crap Sogn Barcazi bei der Seilbahnstation. Vier Leitern führen dem Fels entlang hinauf zum Eingang. Für Besucher ist der Aufstieg über die Leitern nicht möglich. Heute wird die Anlage durch den Notausgang betreten. Die Materialseilbahn wurde 1996 abgebrochen. 2015 konnten wir diese grosse Lücke wieder schliessen und die Seilbahn dank Sponsoren wieder neu Bauen. Zur Sperre gehören, ausser dem Felswerk, noch 7 Infanterie Bunker. Diese sind als Fels, Wasserversorgung oder Schuppen getarnt.

Inventar für Kampf- und Führungsbauten / Militärische Denkmäler im Kanton Graubünden

Im Falle des Crap Sogn Barcazi bei Trin scheint sich eine museale Lösung abzuzeichnen:

Hier liegt der einzigartige Fall vor, dass sich die Infanteriesperre und Kaverne in einem Felskopf befindet, der bereits in prähistorischer Zeit, sowie im Früh- und Hochmittelalter als wichtiger Verteidigungsstandort bebaut und bewohnt war

geschichtsträchtiger könnte ein befestigter Platz in unserem Lande kaum sein.

Hans Rutishauser, Dr. phil. hist., ehem. Denkmalpfleger des Kantons Graubünden

2003 wurde für den Kanton Graubünden das "Inventar für Kampf- und Führungsbauten / Militärische Denkmäler im Kanton Graubünden vom VBS erstellt. .

Darin wird die Sperrstelle Trin als Sperre von Nationalem Wert eingestuft.

Die Sperrstelle liegt westlich von Trin an der Zufahrtsstrasse ins Vorderrheintal. Ein Schwerpunkt mit einem Infanteriewerk im Felsen und vier Bunkern im Wald befindet sich um den Burgfelsen von Crap Sogn Barcazi. Zwischen der Rheinschlucht und Digg erstreckt sich ein Geländepanzerhindernis mit den entsprechenden Flankierwerken, die eine mögliche Umgehung der Hauptsperrstelle verhindern sollen.

Die Bedeutung dieser Passage im Mittelalter zeigt sich am Bau der Burgen Barcazi (9.–13. Jh.) und Hohentrin (13. Jh.). Auch die Strategen vor dem Ersten Weltkrieg erkannten die Wichtigkeit einer massiven Befestigung an diesem Ort. Nachdem im Januar 1941 die Sperrstelle rekognosziert war, begannen im August 1941 die Bauunternehmen mit dem Errichten der Kampfanlagen. Im Juni 1943 war der grösste Teil bezugsbereit.

Die hohe Bedeutung der Sperrstelle für das Konzept des Reduits, die gute Erhaltung der Objekte, die Typenvielfalt, und nicht zuletzt die Besiedlungsgeschichte des Burghügels sind die Gründe für eine Einstufung als Sperre von nationalem Wert.

Sperrstelle 1205 Trins

Baubureau Geb.Br.12K.P. 3 .11 .41

Ro/ka

An Armee Kdo. Geniechefder Armee

Herrn Oberst Peter

Feldpost

Rapport über Nachtarbeit bei Verdunklung,im Abschnitt Trins der Geb. Brigade 12.

Der Stollenvortrieb & die weiteren Ausweitungsarbeiten werden in den Kavernen & Verbindungsstollen mit Schichtenwechsel Tag& Nacht, durch die Firma Prader & Cie., Jngenieure in Chur durchgeführt. An den heute 3, später 5-6 Materialauswurfstellenwerden die 'Beleuchtungen derart weit zurück an der Decke der Stollenmündung befestigt, dass von oben herunter kein Lichtgesehen wird. Siehe Skizze. :Ein Vordach oder dergleichen erübrigt sich dadurch

Baubureau Geb.Br.12

Abschnitt Trins

Der Bauführer:

Hptm.Rocco

Übersicht der Anlagen in Trin

Zugsunterstand Crap Barcazi

Nummer: A7763

Name: Crap Barcazi

Bautyp: Unterstand

Bauunternehmer: unbekannt

Tarnung: keine

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 1

Bewaffnung: keine

Mannschaft: 1 Zug

Barcazi & Pign

Nummer: A7762

Name: Crap Barcazi - Ping

Bautyp: Felswerk

Bauunternehmer: Prader & Cie Chur

Tarnung: Fels

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 3 über treppen und Stollen miteinander verbunden

Bewaffnung: 4 Mg, 2 Lmg

Mannschaft: 30 Mann

Zugsunterstand Crap Uera

Nummer: A7761

Name: Crap Ueara

Bautyp: Zugsunterstand

Bauunternehmer: unbekannt

Tarnung: keine

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 1

Bewaffnung: keine

Mannschaft: 1 Zug

Porclas Strasse

Nummer: A7765

Name: Porclas Strasse

Bautyp: Infanteriebunker

Bauunternehmer: Gebr. Somaini Bonaduz

Tarnung: Wasserversorgung

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 2

Bewaffnung: 1 Mg, 1 Lmg (ursprünglich 1 Pz BK)

Mannschaft: 8 Mann

Porclas West

Nummer: A7766

Name: Porclas West

Bautyp: Infanteriebunker

Bauunternehmer: Franz Vago Chur

Tarnung: Holzscheune

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 2

Bewaffnung: 1 Lmg, 1 Pak (ursprünglich 1 IK)

Mannschaft: 10 Mann

Porclas Nord

Nummer: A7767

Name: Porclas Nord

Bautyp: Infanteriebunker

Bauunternehmer: Gebr. Somaini Bonaduz

Tarnung: Waldhütte

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 2

Bewaffnung: 2 Mg, 1 Lmg

Mannschaft: 12 Mann

Digg

Nummer: A7768

Name: Digg

Bautyp: Infanteriebunker

Bauunternehmer: Christoffel Casty Trin

Tarnung: Fels

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 2

Bewaffnung: 1 Mg

Mannschaft: 8 Mann

Porclas Süd

Nummer: A7769

Name: Porclas Süd

Bautyp: Infanteriebunker

Bauunternehmer: Christian Saluz Ems

Tarnung: Wasserversorgung

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 2

Bewaffnung: 1 Mg, 1Pak (ursprünglich 1 IK)

Mannschaft: 14 Mann

Laseaz Nord

Nummer: A7770

Name: Laseaz Nord

Bautyp: Infanteriebunker

Bauunternehmer: Gebr. Gaprez' Erben Chur

Tarnung: Fels, Solitär Beton mit Tarnanstrich

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 2

Bewaffnung: 2 Mg, 1 Lmg (Solitär)

Mannschaft: 10 Mann

Besonderes: Solitär ist durch einen 25m langen Stollen verbunden

Halbzugsunterstand Laseaz

Nummer: A7783

Name: Laseaz

Bautyp: Halbzugsunterstand

Bauunternehmer: Christian Zogg Tamins

Tarnung: keine

Bauzeit: 1941 - 1942

Geschosse: 1

Bewaffnung: keine

Mannschaft: 14 Mann

Sprengobjekt

Nummer: M1073

Name: -

Bautyp: Sprengobjekt

Bauunternehmer: unbekannt

Tarnung: keine

Bauzeit: 1999

Geschosse: -

Bewaffnung: keine

Mannschaft: -

Seilbahn

Für dem Materialtransport in den Werkteil Barcazi stand eine Seilbahn zur Verfügung. Die offizielle Bezeichnung lautete Z312. Im September 1996, die Anlage war noch im Besitz des Bundes, wurde der Werkteil Barcazi ausgeräumt und die Seilbahn demontiert. Auch das, aus Naturstein gemauerte Häuschen, dass als Depot für die Strassensperre diente, wurde zu dieser Zeit abgebrochen. Der Grund war der Neubau eines Werkgebäudes der Gemeinde Trin.

Im Jahr 2011 unternahm der Verein Sperre Trin erste Überlegungen für einen Wiederaufbau der Seilbahn. Es wurden Offerten eingeholt und die Machbarkeit eines solchen Projekts überprüft. Trotz der hohen Kosten von rund CHF 120'000.00 wurde an der Generalversammlung im Jahr 2012 beschlossen, das Projekt in die Tat umzusetzen. Die Suche nach Sponsoren begann, was sich als nicht ganz so einfach herausstellte. Dennoch glaubten Private, Firmen und Stiftungen an unser Projekt Seilbahn und unterstützten uns. Im Jahr 2015 konnte der Auftrag zur Planung der neuen Z312 vergeben werden. Im Juli des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. Ende August 2015 waren die Arbeiten soweit abgeschlossen. So haben wir jetzt wieder eine Z312, die so aussieht wie die alte, die aber den neuen Sicherheitsvorschriften entspricht.

Unser Dank gilt allen, die an unser Projekt geglaubt und uns unterstützt haben!

Bilder vom Bau der Seilbahn

Shop

Vom Original Chacheli zum Sperre Trin Notvorrat

Das alles finden Sie bei uns im Shop

  • Militärschokolade

    Schokoladentafel zu 50 g in einer roten Papierverpackung. Dieser war beliebter als die Notportionen (schwarze Zartbitterschokolade), jedoch nicht in der gleichen Menge verfügbar. Dies führte zum Gerücht, dass diese Schokolade nur für Offiziere sei. Daraus entstand die inoffizielle Bezeichnung Offiziersschokolade.

  • Militärbiscuit

    Oscar J. Kambly, Unternehmenseigner der zweiten Generation der Kambly SA, entwickelte 1959 das Rezept für das geschmacksneutrale Gebäck. Es sollte den als Bundesziegel bekannten Militärzwieback ablösen und den Soldaten sowohl zu Käse, Wurst als auch zu Schokolade schmecken. Zudem sollte es mindestens drei Jahre lang haltbar sein.

    Die Armee verteilt seit 1959 jährlich rund eine Million Portionen an Soldaten.

  • Notvorrat Sperre Trin

    Das gibt's nur bei uns!

    Der Sperre Trin Notvorrat beinhaltet einen Notkocher 71, feinste Bündner Gerstensuppe, Löffel und eine Serviette, im Karton verpackt.

    Auspacken, Notkocher in Betrieb nehmen, Büchse drauf und sich auf die feine Suppe freuen.

  • Original Festungs Chacheli

    Legendär ist das Geschirr mit den zwei Schweizer Kreuzen und den Festungstürmli.

    Höhe 7.5cm, Durchmesser 14.3cm. Mit roten Druck

Diverses

Versuchsanlage 30.09.1956 in Thun

Die Geschichte des 12cm Fest Mw 59

1948

Zu Beginn des kalten Krieges wird klar, dass zur Unterstützung des Verteidigungsdispositives des Zentral- und Grenzraumes, eine taktische Unterstützungswaffe entwickelt werden muss.

Folgende Anforderungen werden daran gestellt:

12cm Minenwerfer Granaten

Schusskadenz 12 Schuss/Min

Rundumfeuer möglich

Steilschusswaffe unter Panzerkuppel

1949 – 1950

Die Firma SIG Neuhausen erhält den Auftrag von der kriegstechnischen Abteilung Bern (KTA), das Problem zu lösen und entwickelt den 12cm Fest Mw. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Genie und Festungswesen AGF.

1950

Im Januar und September finden erste Schiessversuche in Thun statt. Im November dann in Dailly. Es handelt sich um einen Mehrrohrwerfer (6 Rohre) als Vorderlader. Diese Versuche, unter der Leitung der Sektion für Schiessversuche S+S, verlaufen aber nicht erfolgreich. Nach dem achten Schuss verhindern die Mängel ein Weiterschiessen. Der Minenwerfer wird demontiert und geht zur Weiterentwicklung zurück zur Firma SIG.

1952

Obschon die AGF 1948 vorgeschlagen hatte, den Minenwerfer von unten zu laden und einen einfacheren Verschluss zu konstruieren, wird durch die SIG der „Vorderlader“ entwickelt. Dies kostet unnötig viel Zeit und Geld.

1952

Nach Genehmigung des Generalstabschef, schliesst die KTA Bern mit SIG Neuhausen einen Vertrag über sechs 12cm Fest Mw ab.

2- stöckige, unterirdische Waffenstellung:

Unten: Richtraum mit Handräder, Munitionslaborieraum

Oben: Bündel aus 6 Schussrohren12cm Feld Mw41 Rohren, Elevation = Richtbogen, Azimut = Drehplattform, rundum drehbar1 Abzugsvorrichtung pro SchussrohrSalve a 6 Schuss innerhalb 0.5sec.hydraulische Rücklaufbremse an jedem Zündkopf 3 elektrische Aufzüge mit Zahnstangenantrieb

Das Laden erfolgt von oben (Vorderlader) durch eine hydraulisch-, automatische Ladevorrichtung, alle 6 Schuss gemeinsam.

Diese sind für die Standpunkte Dailly (ein Geschütz), Savatan (zwei Geschütze), Foppa (ein Geschütz) und Bäzberg (zwei Geschütze) bestimmt.

1955

Für die Verbesserungen am Werfer braucht SIG fünf Jahre. Am 29. August 1955 erfolgt wieder ein Schiessen in Dailly, mit Einzelschüssen und Salven. Dabei gehen einzelne Rohre nicht mehr in die Ausgangslage zurück. Das Hydrauliksystem platzt, sämtliches Öl läuft aus. Das Öl fängt sofort Feuer und löst Panik unter den Zuschauern aus.

Im Oktober wird der Werfer in Dailly dem Gst, der AGF und der KTA vorgeführt. Bemängelt werden folgende Kriterien: In den engen Personenaufzügen für die Lader können sich nur sehr schlanke Männer aufhalten. Das Auf- und Abfahren ist sehr umständlich. Das Richten über Handräder ist mühsam. Zu viele und komplizierte Manipulationen müssen bis zur Auslösung einer Salve ausgeführt werden. Statt 18 Schuss/Minute werden nur 12 Schuss/Minute erreicht. Ausserdem ist kein Gasschutz vorhanden.

Im November bittet Oberstdivisionär Rathgeb die KTA umgehend um eine funktionssichere Lösung.

Folgende Anforderungen werden gestellt: Der Mehrfachwerfer als Vorderlader soll aufgegeben werden. Hinterlader, mit pneumatisch verschliessbarem Verschluss und elektrischer Zündstiftbetätigung Die Rohre sollten mit CO2 gespült werden können. Im Notfall sollte auch ein Handbetrieb möglich sein. Die Rohre müssen eingefahren werden können.Die Rohrmündungen müssen 15cm über die Panzerungen vorstehen.Die Rohre sollen einfahrbar sein. Für einen 3- Rohrwerfer sollten vier Salven pro Minute möglich sein.

1956

Die SIG mach unbeirrbar weiter. Der für Foppa Grande (2. Prototyp) vorgesehene Werfer, wird in Thun montiert. Seitens der Armee wird trotzdem eine neue Lösung mit einem anderen Betrieb gesucht.

Die im Geschützbau angesehene K+W Thun ist mit der Entwicklung des neuen Kampfpanzers ausgelastet. Demzufolge wird die Waffenfabrik Bern W+F mit der Weiterentwicklung beauftragt.

Eine Anlage des SIG Prototypen in Dailly ist vollständig montiert, aber nicht Truppentauglich. Schussrohre, Richtmittel, Hydraulik, elektrische Aufzüge und Panzerdeckel für weitere fünf Mehrfachwerfer SIG (auch Foppa Grande) sind bei der AGF eingelagert.

5 Fest Mw Bunker sind fertig betoniert oder in Arbeit, inkl. Laufringe und Drehplattformen. Die W+F arbeitet ein Projekt aus und startet die Weiterentwicklung. Im Auswahlverfahren werden 6, 4, 3- und 2 Rohrwerfer geprüft. Der Zwillingswerfer gewinnt den Test. Es wird sofort mit dem Bau einer Versuchsanlage begonnen.

1957

In Thun erfolgen im Sommer erste Funktionstests mit einem automatischen Verschluss.

1958

Obwohl die W+F schon ab 1956 mit der Entwicklung eines verbesserten Werfers begonnen hat, versucht SIG ihren Prototypen den Forderungen der KTA anzupassen. Im Mai wird, nach neun Jahren, das Projekt des Mehrfachwerfers mit seinen zu schwachen Rohren des Modells 41 der SIG, durch das KTA endgültig abgebrochen.

Auf einer Flap-Lafette mit einem Rohr, erprobt und optimiert die W+F den Werfer, mit automatischem Verschluss und höherer Schusskadenz.

Oberstdivisionär Rathgeb gibt sich unter folgenden Bedingungen für die Entwicklung eines Zwillingswerfers (anstatt 4 Rohre) einverstanden: pro Rohr min. 8 Schuss/Min. Reichweite bis 8km

Die ist die Geburtsstunde des 12cm Fest Mw 59!

Ein Prototyp mit zwei Rohren wird für Dailly in Auftrag gegeben.

30. April 1959

1. Versuch mit 2 Rohren auf Zwillingslafette

20. August 1959

Letzter Beschuss in Thun

10. November 1959

Erster Beschuss in Dailly mit 26 Schuss

16. November 1959

Schiessen vor Befestigungskommision mit einminütigem Schnellfeuer.

20. April 1960

Offizielles Anschiessen und Abnahme, Geschütz Nr.1 mit Rohr 1+2 in Dailly. Die folgenden 14 Schuss gegen den Glacier des Martinets, erfolgen ohne Störung.

09. September 1960

Demonstrationsschiessen mit 24 Schuss in 84sec.

1961 – 1963

Die restlichen 5 Fest Mw Typ I werden zwischen 1961 und 1963 montiert und an die Truppen übergeben. Ein Nachteil des Typ I ist, dass er den Dimensionen der SIG Geschützstellung angepasst werden musste. Die ersten sechs Werfer werden am 01.01.1995 entklassifiziert.

22.06.2011

Die letzten Schüsse werden im Raum Andermatt, zusammen mit dem Bison Geschütz, abgegeben...

13. September 2018

Das Parlament hat mit der Verabschiedung der Armeebotschaft 2018 auch die Ausserdienststellung der 12cm Festungsminenwerfer und der 15.5cm Bison beschlossen.

Quelle: armasuisse foppa grande, RUAG, FWK

Bau & Unterhalt

Betrieb

15,5cm Festungskanone 93 L52 BISON

Prototyp

1984 begann die Geschichte der 15,5cm Festungskanone 93 L52 BISON. Es entstanden vier Batterien mit je 4 Geschützen. Am 21. Juni 2011 endet die Geschichte schon wieder. Damals feuert die "Bestie" zusammen mit den 12cm Festungsminenwerfern das letzte Mal. Nach den letzten Schüssen wird die Festungsartillerieabteilung 13 (Fest Art Abt 13) aufgelöst. Damit endet die Ära der Schweizer Festungsartillerie. Im September 2018 wurde die definitive Ausmusterung der beiden Waffensysteme, BISON und 12cm Fest Mw beschlossen.

1984

Die Kommission für militärische Landesverteidigung (KML) beschliesst die Aufnahme der BISON Eigenentwicklung (Kredit CHF 20 Mio).

1985

Durchführbarkeitsstudie Bofors, Intertechnik und K+W

1986

Begehren für Zusatzkredit von CHF 40 Mio.

1987

Bewilligung eines Kredites von CHF 60 Mio.

1986 - 1989

Entwicklung und Fabrikation FUMU BISON (1. Geschütz).

1988 - 1990

Werkerprobung K+W mit FUMU (Auwald Thun).

1989 - 1991

Entwicklung und Fabrikation PT BISON (1 Geschütz).

1990 - 1991

Technische Erprobung Chriel

1990 - 1992

Aussenbalistische Versuche Schiessbock Gütsch.

1991 - 1992

Gesamt- und Truppenerprobung Prototyp Gütsch

1993

Aufnahme in das RP93 (CHF 249 Mio).

1996 - 2000

BISON Serienherstellung / 1996 - 97 Standort xy I/II, 1997 Standort xy I/II, 1997 - 98 Standort xy I/II, 1998 - 99 Nachrüstaktion, 1999 - 00 Standort xy I/II

1998 - 1999

Umbau eines BISON zur Simulationsanlage.

SIM BISON

Daten

Kaliber

15.5cm

Rohrlänge

8060mm

Anzahl Züge

60, Konstanter Rechtsdrall

Schusskadenz

5 Schuss in 25 Sekunden (1 Batterie 20 Schuss in 25 Sekunden)

Mündungsgeschwindigkeit

845m/s (mit Ladung 9 für Stahlgranaten)

Praktische Reichweite

40km

Bericht Teststand Auwald Thun

Sprengobjekte der Schweizer Armee

Besuchen Sie unsere Ausstellung über Sprengobjekte bei uns!

Über viele Jahre hinweg bildeten Sperrstellen und damit auch permanente Sprengobjekte einen wichtigen Bestandteil der Schweizer Verteidigungsdoktrin. Bis Ende 2014 wird der Sprengstoff ausgebaut.

Sperrstellen haben den Zweck, gegnerische Bewegungen am Boden zu verzögern. Durch die Sprengung von geeigneten Objekten entstehen Zerstörungen, zu deren Behebung auch ein gut ausgerüsteter Gegner je nach Lage des Sprengobjektes Tage, Wochen oder Monate benötigen würde, um den Verkehrsweg auch nur provisorisch wiederherzustellen – ein hoher Preis, verglichen mit dem Aufwand des Verteidigers.

Das nun auslaufende Sprengobjekt-Konzept der Schweizer Armee basiert auf dem „Permanenten Spreng-Dispositiv 75“ (PSD 75), welches ab Ende der 1970er Jahre realisiert wurde. Sprengobjekte waren Brücken, Tunnel, Galerien, Stützmauern, Strassenkörper und Flugpisten. Viele davon waren aber nur baulich vorbereitet und nicht permanent mit Sprengstoff geladen. Zahlreiche Sprengobjekte wurden bereits seit 1991 nicht nur wegen der veränderten Bedrohungslage und zwecks Vermeidung von Unterhaltskosten aufgehoben, sondern auch weil heute mit fallweise und rasch anzubringenden mobilen Mitteln eine vergleichbare Wirkung erzielt werden kann.

Befugnis bei höheren Kommandostellen

Die Wahl des richtigen Zeitpunktes der Sprengung wäre dabei ein schwieriger Entscheid gewesen. Gesprengte Objekte reduzieren nicht nur die gegnerische, sondern natürlich auch die Beweglichkeit und damit die Handlungsfähigkeit des Verteidigers. Bei Objekten, deren Zerstörung besonders gravierende Folgen für eigene Interessen gehabt hätte (z.B. Brücken mit wichtigen Leitungen oder Eisenbahntunnels), lag deshalb die Sprengbefugnis bei höheren Kommandostellen. Nicht übersehen werden darf auch, dass bei Sprengobjekten in überbautem Gebiet vor der Zündung Evakuationen grösseren Umfangs geplant waren.

Bei allen permanent geladenen Sprengobjekten wird bis Ende 2014 der Sprengstoff ausgebaut. Die relativ lange Zeitdauer für den Ausbau war nicht zuletzt abhängig von den zur Verfügung stehenden Spezialisten. Zudem wurden die Arbeiten unter grossen Sicherheitsmassnahmen durchgeführt, was zur Folge hatte, dass pro Jahr nur eine begrenzte Zahl an Sprengobjekten entladen werden konnten.

Geländeverstärkungen über Jahrhunderte entwickelt

Das Gelände, respektive Permanente Geländeverstärkungen, spielten schon im schweizerischen Wehrwesen des Mittelalters eine grosse Rolle. Sperren und Hindernisse waren in den verschiedenen Schlachten der Schweizer Geschichte wesentliche Voraussetzungen für den Kampf. Auch 500 Jahre später hätte unsere Armee ohne umfangreiche Geländeverstärkungen respektive Sprengobjekte nicht erfolgreich verteidigen können. Das gilt für den Ersten Weltkrieg ebenso wie für den Zweiten Weltkrieg und die Zeit des Kalten Krieges zwischen 1950 und 1990.

Nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler und die Nationalsozialisten Ende Januar 1933 änderte sich die Bedrohungslage – sechs Jahre später brach der Zweite Weltkrieg aus. Aus Schweizer Sicht ging es auch darum zu verhindern, dass der Gegner die wichtigsten Alpenübergänge hätte nutzen können. Die Permanenten Geländeverstärkungen und Sprengobjekte wurden ab 1939 energisch vorangetrieben. Ende Oktober 1940 waren über 1000 fertige Sprengobjekte und weitere 2000 Projekte vorhanden. Am Schluss des Zweiten Weltkrieges zählte man in der Schweiz mehrere hundert Sprengobjekte, welche auch am Ende des Kalten Krieges immer noch über sämtliche Landesteile verteilt waren. Bei allen permanent geladenen Sprengobjekten wird bis Ende 2014 der Sprengstoff ausgebaut.

Quelle:VBS

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